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Es wird ab sofort das neueste Mikrokeratom Moria 2 verwendet. Damit, wird der Schnitt noch präziser und der Flap wesentlich dünner. Ist also auch bei dünnerer Hornhaut möglich.
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LASIK ist heute die am meisten angewendete Methode der refraktiven Chirurgie. Für eine LASIK-
Operation wird zuerst u.a. die Hornhautdicke per Ultraschall bestimmt.
Um die Stabilität der Hornhaut zu gewährleisten, müssen mindesten 250µm Hornhautgewebe unter der abzu-
trennenden Lamelle (Flap) stehen bleiben. Pro Dioptrie werden ca. 15µm Gewebe abgetragen.
Um eine Fehlsichtigkeit von 5 dpt. sicher korrigieren zu können, ist eine präoperative Mindestdicke der Hornhaut von 485µm (jetzt nur noch 415µm)
erforderlich: 250µm Rest- Hornhaut + 160µm Flap ( jetzt nur noch 90µm) +75µm Laserabtrag.
Die Zone, in der bei der LASIK der Hornhautabtrag erfolgt, hat einen Durchmesser von 6mm bzw. mindestens der Pupillengröße bei Dunkelheit. Ist die Hornhaut ausreichend dick, bekommt der Patient anästhetisierende Tropfen ins Auge.
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Dann wird mit einem Mikrokeratome (Hornhauthobel) eine hauchdünne Lamelle (Flap) von ca. 0,16mm
(jetzt nur noch 0,09mm) von der Hornhaut vollautomatisch gesteuert abgetrennt. Ein kleine Verbindung zur übrigen Hornhaut bleibt jedoch bestehen, an der dann die Hornhautlamelle wie ein Buchdeckel zurückgeklappt wird.
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Auf dem darunterliegenden schmerzunempfindlichen Gewebe wird mittels eines Excimer- Lasers die Hornhaut innerhalb weniger Sekunden dahin gehend modelliert, dass Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen ausgeglichen werden. Bei Kurzsichtigkeit verdampft der Laser die Hornhaut flächig, bei Weitsichtigkeit um das optische Zentrum herum. Der Excimer-Laser ist ein Kaltlicht-Laser der seine Energie in kurzen Impulsen abgibt. Ein einzelner Lichtpuls dauert nur eine hundertmillionstel Sekunde und trägt dabei einen zweitausendstel Millimeter der Hornhaut ab, indem er die Molekülbindungen im Gewebe aufsprengt. Der gesamte Vorgang läuft nahezu vollständig computergesteuert ab.
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Sofort nach dem Lasern wird die Hornhautlamelle wieder an den ursprünglichen Platz zurückgeklappt und sorgfältig positioniert. Die Lamelle verklebt sich selbständig mit dem gelaserten Teil der Hornhaut und muss nicht genäht werden, sie liegt
dann als körpereigenes schützendes Pflaster über der Wunde.
Der Heilungsprozess verläuft in der Regel rasch und schmerzfrei. Sie erreichen schnell Ihre volle Sehkraft und Sie müssen nur wenige Termine zur Nachuntersuchung wahrnehmen.
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Man empfindet weder während, noch nach der Behandlung Schmerzen und kann sofort nach der Operation ohne Brille - allerdings etwas verschwommen - sehen. Es besteht lediglich ein Fremdkörpergefühl, dass jedoch nach einigen Stunden nachlässt.
Ist die Hornhautdicke zu gering oder die zu korrigierende Sehschwäche im unteren Dioptrienbereich, ist auch eine
LASEK- Behandlung (
LASer
Epithelial
Keratomileusis) eine sehr gute Wahl. Bei diesem Verfahren findet die Korrektur mittels Excimer-
Laser auf der Hornhautoberfläche unter der Epithelschicht statt. Es wird keine Lamelle von der Hornhaut abgetrennt.
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Der Nachteil sind mögliche Schmerzen über einige Tage und ein langsamerer Heilungsprozess. Sehr selten kann es zu einer Vernarbung der Hornhaut kommen. Von Vorteil ist, dass die Stabilität der Hornhaut kaum beeinträchtigt wird.
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